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Bafin gegen London als Sitz der fusionierten Börse

Börsen Bafin gegen London als Sitz der fusionierten Börse

Die Finanzaufsicht Bafin ist gegen London als Sitz der geplanten europäischen Superbörse aus Deutscher Börse und LSE. "Es ist schwer vorstellbar, dass der wichtigste Börsenplatz im Euroraum von einem Standort außerhalb der EU gesteuert wird", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, am Dienstag am Rande einer Konferenz in Frankfurt.

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Börse in Frankfurt/Main.

Quelle: Frank Rumpenhorst/ARCHIV

Frankfurt/Main. "Da wird man sicher nachjustieren müssen." Eine Sprecherin bestätigte entsprechende Medienberichte.

Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) planen ein Gemeinschaftsunternehmen, dessen Dachgesellschaft ihren rechtlichen Sitz in London haben soll. Das Tagesgeschäft soll wie bisher von den beiden Zentralen in Eschborn bei Frankfurt sowie London gesteuert werden. Nach dem Votum der Briten für einen Ausstieg aus der Europäischen Union wächst in Deutschland die Kritik an London als rechtlichem Hauptsitz der fusionierten Börse.

Das Votum der Aktionäre zu den Plänen wird im Juli erwartet, zudem brauchen die beiden Börsenbetreiber noch die Zustimmung von mehr als 20 Behörden - etwa der EU-Wettbewerbshüter und der hessischen Börsenaufsicht. Die Bafin spielt dabei formal keine Rolle mehr, die Behörde wird aber mit ihrer Expertise zur Rate gezogen.

dpa

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