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Bafin beobachtet Münchner Prozess gegen Fitschen mit Argusaugen

Banken Bafin beobachtet Münchner Prozess gegen Fitschen mit Argusaugen

Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen steht bei dem anstehenden Prozess vor dem Landgericht München unter verschärfter Beobachtung der Finanzaufsicht Bafin. "Steht ein Geschäftsleiter vor Gericht, beobachten wir das Verfahren und schreiten ein, wenn es notwendig ist.

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Jürgen Fitschen steht unter Beobachtung.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Frankfurt/Bonn. Das war in der Vergangenheit aber noch nie der Fall", sagte der seit März amtierende Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Felix Hufeld, dem "Handelsblatt" (Dienstag).

Fitschen muss sich ab dem 28. April gegen den Vorwurf des versuchten Betrugs im Kirch-Prozess verteidigen. Die Staatsanwaltschaft wirft Fitschen, seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer, Ex-Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Clemens Börsig sowie einem weiteren Ex-Vorstand der Bank vor, vor Gericht falsche Angaben gemacht zu haben, um Schadenersatz an die Erben des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch zu verhindern. Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe stets zurück.

Das Gericht hat zunächst bis Anfang August einen Prozesstag pro Woche angesetzt. Hufeld sagte: "Es geht nur um die Frage, ob es faktisch möglich ist, das Institut zu führen oder nicht. Das hat mit der Unschuldsvermutung, die in einem Rechtsstaat selbstverständlich ist, nichts zu tun."

dpa

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