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BHF-Bank trennt sich von Vorstandschef Robens

Banken BHF-Bank trennt sich von Vorstandschef Robens

Die BHF-Bank hat sich von ihrem Vorstandschef Björn Robens getrennt und Alexander Mettenheimer zum Nachfolger berufen. Robens sei wegen unterschiedlicher Auffassungen in Fragen der Entwicklung und Führung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung von seinen Funktionen entbunden worden, teilte die BHF-Bank am Dienstag in Frankfurt mit.

Frankfurt/Main. Zugleich habe der Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung Mettenheimer in den Vorstand berufen. Er werde bis auf Weiteres als Vorstandssprecher die Leitung der Bank übernehmen.

Mettenheimer sei ein ausgewiesener Bankfachmann mit langjährigen Erfahrungen in der Finanzindustrie - etwa durch seine Tätigkeiten in der Citibank auf Geschäftsführer- und Vorstandsebene sowie als Sprecher der Geschäftsleitung der Merck Finck & Co. Zuletzt war er Stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der BayernLB.

Die Deutsche Bank hatte die BHF 2009 zusammen mit der Privatbank Sal. Oppenheim erworben und sofort zum Verkauf gestellt. Nach einer dreijährigen Hängepartie genehmigte die Finanzaufsicht Bafin im Februar 2014 den Erwerb durch ein Käuferkonsortium unter Führung der belgischen Beteiligungsgesellschaft RHJ International (RHJI).

dpa

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