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Auswirkungen des Warnstreiks bei der Bahn erwartet

Tarife Auswirkungen des Warnstreiks bei der Bahn erwartet

Die von der Lokführer-Gewerkschaft GDL für Montagabend von 18 bis 21 Uhr angekündigten bundesweiten Warnstreiks werden auch in Hessen für Behinderungen sorgen.

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Nach den Piloten ziehen nun auch Lokführer in den Arbeitskampf.

Quelle: B. Wüstneck

Frankfurt. Bahnlinien im Rhein-Main-Verkehrsverbund werden voraussichtlich betroffen sein, wie der RMV mitteilte. Der Schwerpunkt des Warnstreiks soll laut GDL beim Güterverkehr liegen und weniger die Fahrgäste treffen. "Behinderungen kann es aber voraussichtlich ebenso bei Regionalzügen und S-Bahnen geben", so der Verkehrsverbund. Ein Sprecher der Deutschen Bahn in Frankfurt sagte: "Da wir nicht wissen, wo etwas passiert, können wir auch keine Ersatzmaßnahmen bereithalten."

Zum Warnstreik aufgerufen sind neben Lokomotivführern unter anderem Lokrangierführer und Zugbegleiter. Der Ausstand betreffe bundesweit alle Verkehrsgesellschaften, auch den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, teilte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit. "Wir rechnen mit ganz erheblichen Ausfällen." Regionale Schwerpunkte gebe es nicht. Die GDL hatte nicht nur für die rund 20 000 Lokführer, sondern auch für 17 000 andere Beschäftigte des Zugpersonals Forderungen im laufenden Tarifkonflikt erhoben. Sie verlangt für alle fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit.

dpa

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