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Ausbaugegner fürchten weitere Vergrößerung des Frankfurter Flughafens

Luftverkehr Ausbaugegner fürchten weitere Vergrößerung des Frankfurter Flughafens

Die Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau in Frankfurt fürchten eine weitere Vergrößerung des Airports, wenn das umstrittene Terminal 3 in Betrieb gegangen ist.

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Die Bürgerinitiativen fürchten eine weitere Vergrößerung des Airports.

Quelle: F. Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. "Pläne für eine weitere Piste im Süden des Flughafens dürften bei Fraport längst in der Schublade liegen", sagte Christopher Koch, Vorstand der Initiative Stop-Fluglärm, am Freitag. Zum Baubeginn für Terminal 3 am kommenden Montag wollen die Ausbaugegner bei ihrer 151. Demonstration unter dem Motto "Kein Drehkreuz im Wohngebiet" durch Terminal 1 ziehen. Proteste am Bauzaun soll es nicht geben.

Die meisten Passagiere in Frankfurt seien Umsteiger, deshalb profitiere die Region wirtschaftlich nicht. Für den Flughafenbetreiber Fraport seien Geschäfte und Restaurants die größte Einnahmequelle im "Shoppingcenter für Umsteiger mit angeschlossenem Flughafen". Eines der größten Flughafendrehkreuze der Welt habe nichts in einem Gebiet zu suchen, in dem 5,5 Millionen Menschen leben, sagte Rolf Fritsch von der Initiative Gegenwind 2011.

Ziel der Bürgerinitiativen, die seit vier Jahren jeden Montag im Flughafen demonstrieren, ist die Schließung der 2011 in Betrieb genommenen Landebahn Nordwest und der Verzicht auf Terminal 3. Die Zahl der Flugbewegungen soll auf 380 000 pro Jahr beschränkt werden - das sind rund 90 000 weniger als aktuell geflogen werden.

dpa

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