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Aus für Areva in Offenbach: Gespräche über Interessenausgleich

Atomkraft Aus für Areva in Offenbach: Gespräche über Interessenausgleich

Nach dem beschlossenen Aus für den Offenbacher Standort des Atomkraftwerksbauers Areva soll noch in diesem Monat über einen Interessenausgleich für die 700 Beschäftigten verhandelt werden.

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Areva soll in Offenbach nicht mehr länger als ein Jahr existieren.

Quelle: Etienne Laurent/Archiv

Offenbach. An diesem Freitag will das Unternehmen die Mitarbeiter über Details der Schließung informieren. Vorgesehen sei, den Mitarbeitern Arbeitsplätze an den Areva-Standorten im nahen Karlstein oder in Erlangen anzubieten, sagte ein Sprecher. Ein vom Betriebsrat vorgelegtes Alternativkonzept habe das Unternehmen abgelehnt.

Bis Mitte 2016 soll der Standort Offenbach endgültig dicht gemacht werden, wo bislang unter anderem Siedewassertechnik für Atomkraftwerke entwickelt wird. Die Schließung begründete das Unternehmen mit veränderten Wettbewerbsbedingungen. Der staatlich kontrollierte französische Konzern hatte im Geschäftsjahr 2014 Verluste in Milliardenhöhe gemacht.

Derzeit ist Offenbach der zweitgrößte Areva-Standort in Deutschland. Der Konzern hatte den Standort übernommen. Dort werden seit den 1960er Jahren Kraftwerke und Komponenten konzipiert. Vorgängerunternehmen waren AEG, KWU, Siemens und Framatom.

dpa

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