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Arbeitsbedingungen: Bodenpersonal der Flughäfen protestiert

Luftverkehr Arbeitsbedingungen: Bodenpersonal der Flughäfen protestiert

An mehreren deutschen Flughäfen haben Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste gegen mangelhafte Arbeitsbedingungen protestiert. Die Verdi-Gewerkschafter unterstützten eine international abgestimmte Aktion anlässlich der Welttagung des Airlineverbandes IATA, der an diesem Donnerstag (2. Juni) in Dublin beginnt.

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Verdi-Trillerpfeife, Warnweste im Hintergrund.

Quelle: Stefan Sauer/ZB/Archiv

Frankfurt/Main. "Rekordgewinne für Airlines - Beschäftigte unter Druck" war auf roten Plakaten etwa in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt zu lesen.

Die Arbeitsbedingungen im Bodenverkehrsdienst hätten sich in den vergangenen zehn Jahren dramatisch verschlechtert und gefährdeten die Sicherheit der Passagiere, hatte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle anlässlich der Aktion erklärt. Die Beschäftigten seien einem immer stärkeren Druck ausgesetzt, es gebe einen Abwärtswettlauf der Kostensenkungsmaßnahmen. Die Airlines hätten es in der Hand, ein nachhaltiges Beschäftigungsmodell zu schaffen.

Die Gewerkschaft kündigte an, noch in diesem Sommer einen bundesweiten Tarifvertrag für die Bodenverkehrsdienste anzustreben. Bislang fällt ein Teil der Beschäftigten noch unter das Tarifwerk des öffentlichen Dienstes, während es bei den privaten Wettbewerbern häufig gar keine Tarifbindung gebe.

dpa

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