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Arbeitsagentur: Ausbildung statt Billigjobs für Flüchtlinge

Arbeitsmarkt Arbeitsagentur: Ausbildung statt Billigjobs für Flüchtlinge

Flüchtlinge sollen auf dem hessischen Arbeitsmarkt lieber eine fundierte Ausbildung anstreben statt sich vorschnell für einen niedrig qualifizierten Helferjob zu entscheiden.

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Abdisamed Abdullahi Mohamoud aus Somalia arbeitet an einem Prüfstand.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. An diesem Grundsatz will die Bundesagentur für Arbeit auch im Jahr 2017 festhalten, wie der Chef der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, erklärt. "Wir versuchen, die Menschen in die Richtung einer bestmöglichen Qualifikation zu beraten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg auf dem Arbeitsmarkt und der beste Schutz gegen spätere Arbeitslosigkeit.

Nach aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur sind derzeit in Hessen rund 8500 Flüchtlinge aus nicht-europäischen Herkunftsländern arbeitslos gemeldet. Weitere rund 20 000 stecken aktuell in Sprachkursen und noch einmal 3000 schon in der Berufsvorbereitung. Zwischen 2000 und 3000 Flüchtlinge haben ersten Schätzungen zufolge im abgelaufenen Jahr schon auf dem freien Markt Jobs gefunden, wenn auch meist nur als niedrig bezahlte Helfer in Bereichen wie Logistik und Reinigungsgewerbe. Erste größere Bewerberzahlen für Ausbildungsplätze seien für die Ausbildungsjahre 2017 und 2018 zu erwarten.

dpa

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