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Arbeitgeber machen erstes Angebot zu Metall-Tarifen

Tarife Arbeitgeber machen erstes Angebot zu Metall-Tarifen

Bei den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Mitte haben die Arbeitgeber ein erstes Angebot abgegeben. Die rund 400 000 Beschäftigten sollen danach eine Einmalzahlung von 200 Euro und ab April eine Tariferhöhung um 2,0 Prozent erhalten, teilte der Arbeitgeberverband nach der Verhandlung am Mittwoch in Darmstadt mit.

Darmstadt. Als Laufzeit wurden 15 Monate vorgeschlagen.

Den Forderungen der IG Metall nach zeitweiser Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden und einem gleichzeitigem Lohnausgleich für einige Beschäftigtengruppen erteilte der Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger erneut eine Absage. "Wir sprechen über jede Form der Flexibilisierung, aber mehr Geld für Nichtstun machen wir nicht mit."

Die Vorschläge der IG Metall verschärften den Fachkräftemangel, erklärte Dulger. "Sie gehen auch an den Bedürfnissen der Beschäftigten vorbei. Umfragen zufolge sind 70 Prozent zufrieden mit ihrer Arbeitszeit und 25 Prozent wollen sogar mehr arbeiten."

Mitte-Verhandlungsführer Thomas Brunn sprach sich dafür aus, dass die Arbeitszeit im beiderseitigen Einvernehmen auch bedarfsorientiert und bezahlt erhöht werden könne. "Was aber gar nicht geht, sind ungerechte, diskriminierende und rechtswidrige Teilentgeltausgleiche für reduzierte Arbeitszeit."

Das Angebot wurde am Mittwoch zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde in Bayern, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland vorgelegt. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Die IG Metall hat neben Arbeitszeitverkürzungen 6 Prozent mehr Geld gefordert.

dpa

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