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Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada

Pharma Arbeiternehmervertreter in Sorge um Jobs bei Stada

Angesichts einer möglichen Übernahme von Stada durch Finanzinvestoren sind Arbeitnehmervertreter besorgt über den Erhalt der Jobs bei dem Pharmakonzern. "Natürlich machen wir uns Gedanken darüber", sagte Alexander Wiesbach, Betriebsbetreuer der Gewerkschaft IG BCE für Stada, der Deutschen Presse-Agentur.

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Tabletten werden bei der Firma STADA Arzneimittel AG in Blister verpackt.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Bad Vilbel. "Die Sicherung der 1300 Arbeitsplätze in Deutschland und auch der Arbeitsbedingungen haben für uns oberste Priorität." Man prüfe, wie die drei Bieter für Stada sich bei Firmen-Übernahmen in der Vergangenheit verhalten hätten, um sich für Gespräche vorzubereiten.

Der US-Finanzinvestor Advent hatte am Donnerstag ein erstes verbindliches Angebot für eine komplette Übernahme des Pharmakonzerns mit Frist bis Montag vorgelegt. Er bietet 58 Euro je Aktie plus die Dividende für 2016. Die Offerte stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stada-Vorstands. Damit hatte Advent den Investor Cinven und einen dritten, unbekannten Bieter übertrumpft, die unverbindliche Offerten für den MDax-Konzern eingereicht hatten.

Zugleich hatte Advent erklärt, in Stada investieren zu wollen und von einer Aufspaltung sowie vom Verkauf von wesentlichen Unternehmensteilen abzusehen. Wiesbach sieht dies skeptisch, auch wenn das Übernahmeangebot als "freundlich deklariert" sei. "Wir müssen sehen, ob das ernst gemeint oder ein Lippenbekenntnis ist", sagte Wiesbach.

dpa

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