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Annäherung im Tarifstreit nach Warnstreik der Wiesbadener Busfahrer

Streiks Annäherung im Tarifstreit nach Warnstreik der Wiesbadener Busfahrer

Der Warnstreik der Wiesbadener Busfahrer hat Bewegung in den Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern gebracht. "Die unterbrochenen Gespräche werden in den nächsten Tagen wieder aufgenommen", sagte ein Sprecher der ESWE Verkehr der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag.

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Einen halben Tag streikten die Busfahrer - mit Erfolg.

Quelle: F. Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, hatten die Beschäftigten von WiBus ab Betriebsbeginn um 4.00 Uhr ihre Arbeit niedergelegt. Das private Unternehmen fährt im Auftrag von ESWE Verkehr auf 39 Linien im Wiesbadener Netz. Die Mitarbeiter fordern die gleichen Beschäftigungsbedingungen, die auch die ESWE-Mitarbeiter haben.

"Wir sind sofort zu Gesprächen bereit", sagte der Bundesvorsitzende der Nahverkehrsgewerkschaft, Axel Schad, zu der Ankündigung der Arbeitgeber. Sobald die ESWE schriftlich einen Termin nenne, könnten die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Die WiBus-Beschäftigten fordern die gleichen Beschäftigungsbedingungen wie sie bereits die Fahrer der ESWE Verkehr erhalten. Konkret fordert die Gewerkschaft mehr Einkommen, kürzere Arbeitszeiten, eine andere Pausenberechnung und kostenloses Parken auf dem Betriebsgelände. "Wir wollen weg von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft", hatte Schad die Forderungen begründet. Das Zeichen des Warnstreiks sei deutlich gesetzt worden.

Zur Kundgebung der WiBus-Fahrer vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof am Donnerstagmorgen waren nach Schads Schätzungen etwa 140 Beschäftigte gekommen. Als einen letzten Warnschuss an die Adresse der Arbeitgeber bezeichneten die Beschäftigten dort ihre Aktion.

Bereits am 26. März hatten die Beschäftigten mit einem ganztägigen Warnstreik für einen Totalausfall im Busverkehr gesorgt.

dpa

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