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Anklage sieht bei Deutsche-Bank-Managern gezielte Absprachen

Banken Anklage sieht bei Deutsche-Bank-Managern gezielte Absprachen

Im bevorstehenden Betrugsprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und vier weitere Ex-Manager des Geldhauses, will die Münchner Staatsanwaltschaft den Angeklagten eine systematische Täuschung von Richtern nachweisen.

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Der frühere Deutsche-Bank-Manager Jürgen Fitschen.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

München. Die Behörde wirft den Angeklagten vor, sich mit Hilfe von Juristen auf eine gemeinsame Strategie geeinigt zu haben, um durch unwahre Angaben vor Gericht Schadenersatzzahlungen an die Erben des Medienkonzerns Kirch abzuwehren.

Das geht aus dem 110 Seiten umfassenden Anklagesatz hervor, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Fitschen, seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie der ehemalige Aufsichtsratschef Clemens Börsig und Ex-Vorstand Tessen von Heydebreck müssen sich von kommendem Dienstag (28. April) an wegen versuchten Prozessbetrugs vor dem Landgericht München verantworten. Die Angeklagten hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

dpa

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