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Angebot für Metall- und Elektroindustrie Mitte

Tarife Angebot für Metall- und Elektroindustrie Mitte

Die Tarifverhandlung für die deutsche Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ist vertagt worden. Die Arbeitgeber legten in der zweiten Runde für die rund 400 000 Beschäftigten des Bezirks Mitte am Freitag in Darmstadt wie bereits in anderen Bezirken ein Angebot vor, das die Gewerkschaft IG Metall ablehnte, teilten die Tarifpartner mit.

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IG-Metall-Mitglieder bei einer Demonstration.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Darmstadt. Danach sollten die Einkommen ab dem 1. April 2016 in einem Gesamtvolumen von 1,2 Prozent erhöht werden. Allerdings sollten 0,3 Prozent auf eine Einmalzahlung entfallen. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Thomas Brunn, bezeichnete das Angebot als "situationsangemessen und zukunftssichernd". IG Metall Mitte-Bezirksleiter Jörg Köhlinger zeigte sich enttäuscht: "Das ist kein wirkliches Angebot, sondern eine offene Kampfansage."

Die Gewerkschaft hatte zu einer Kundgebung aufgerufen. Sie sprach von 1500 Teilnehmern, die Polizei von 1300. Die Gespräche sollen am 28. April und damit vor möglichen Warnstreiks fortgesetzt werden. Ein Treffpunkt steht noch nicht fest.

Bundesweit werden rund 3,8 Millionen Menschen nach den Metall-Flächentarifen bezahlt. Die Friedenspflicht endet in der Nacht zum 29. April.

dpa

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