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Ackermann weist Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs zurück

Prozesse Ackermann weist Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs zurück

München (dpa) – Der ehemalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat den Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren zurückgewiesen. Als erster von fünf angeklagten Top-Managern der Deutschen Bank gab Ackermann am Montag vor dem Landgericht München eine persönliche Erklärung zu den Anklagevorwürfen ab.

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Josef Ackermann hat ein reines Gewissen.

Quelle: Andreas Gebert

Darin betonte er, er habe in dem Prozess um Schadenersatzforderungen der Kirch-Gruppe vor vier Jahren nach bestem Wissen und Gewissen ausgesagt. Seine Aussage sei nicht mit den anderen Angeklagten abgestimmt oder eintrainiert gewesen. "Mir wurde nichts in den Mund gelegt."

Die Anklage wirft Ackermann, seinem Vorgänger Rolf Breuer sowie dem amtierenden Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und zwei weiteren Ex-Managern vor, nach einem gemeinsamen Tatplan vor Gericht die Unwahrheit gesagt zu haben, um Schadenersatzforderungen der Kirch-Erben abzuwehren.

Auch die anderen Angeklagten hatten den Vorwurf vor Prozessbeginn zurückgewiesen. Breuer will sich vor Gericht vorerst aber nicht äußern, kündigte sein Anwalt an. Die weiteren Angeklagten sollten am Montagnachmittag oder am Mittwoch die Gelegenheit für Stellungnahmen haben.

dpa

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