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200 Jobs bei Schuhfabrik Alsa in Steinau gerettet

Konsumgüter 200 Jobs bei Schuhfabrik Alsa in Steinau gerettet

Die Schuhfabrik Alsa GmbH bleibt mit 200 zugesicherten Jobs im osthessischen Steinau. Darauf haben sich Management, Betriebsrat und IG Metall geeinigt, wie die Konzernmutter Birkenstock am Freitag mitteilte.

Steinau/Neustadt/Wied. 20 Alsa-Mitarbeiter müssten ausscheiden, sollen aber nach einem ausverhandelten Sozialplan Abfindungen erhalten. Ursprünglich war die komplette Verlagerung der Steinauer Produktion an den zweiten Alsa-Standort im sächsischen Görlitz geplant.

Die 200 Arbeitsplätze seien bis 2019 gesichert und könnten nur unter strengen Voraussetzung ab 2017 auf 160 reduziert werden, teilte Birkenstock weiter mit. Bis 2017 soll zudem für die verbleibenden Beschäftigten eine Lohnerhöhung in drei Schritten greifen.

Hintergrund ist unter anderem ein Liefervertrag über Schuhkomponenten mit einem externen Kunden. Der Auftrag sichere die Fremdproduktion für die nächsten zwei bis drei Jahre. Wegen der weltweit hohen Nachfrage werden der Standort Görlitz massiv ausgebaut und auch in Steinau weiterhin Birkenstock-Schuhe gefertigt, wie ein Sprecher mitteilte. Das Unternehmen Alsa will dafür in Osthessen seinen Maschinenpark erneuern und eine bessere Gebäudesituation schaffen. Darüber liefen Verhandlungen mit dem Vermieter, aber auch ein Umzug innerhalb der Region könne ins Auge gefasst werden.

dpa

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