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Zuwanderung stoppt demografischen Trend in Hessen nicht

Gesellschaft Zuwanderung stoppt demografischen Trend in Hessen nicht

Trotz steigender Bevölkerungszahlen durch Zuwanderung wird die hessische Gesellschaft zunehmend älter. Aktuellen Prognosen zufolge wächst der Anteil der über 65-Jährigen von einem Fünftel (2014) bis 2030 auf mehr als ein Viertel an.

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Mehrere ältere Personen sitzen auf einer Parkbank im Schlosspark.

Quelle: Arno Burgi/Archiv

Wiesbaden. Wie aus dem am Freitag veröffentlichten Demografiebericht der Landesregierung hervorgeht, klettert im gleichen Zeitraum die Quote der über 80-Jährigen von fünf auf acht Prozent. Für die Landesregierung blieben die demografischen Herausforderungen erhalten, sagte der Chef der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer (CDU).

Die Zuwanderung vieler Flüchtlinge hatte Hessen 2015 das größte Bevölkerungsplus seit Beginn der 1990er Jahre beschert. Die Zahl der Bewohner stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,35 Prozent auf 6,176 Millionen. Für den Zuwachs war laut Statistik sowohl die Zuwanderung aus Kriegs- und Krisengebieten ausschlaggebend, als auch die aus EU-Mitgliedsstaaten.

Das Plus verteilt sich auf die Regionen sehr unterschiedlich: Südhessen zieht mehr Menschen an als Mittel- und Nordhessen. Laut Prognosen werden 2030 rund 6,345 Millionen Menschen im Land leben.

dpa

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