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Zuschlag für soziales Wohnprojekt auf dem Kulturcampus

Kommunen Zuschlag für soziales Wohnprojekt auf dem Kulturcampus

Eine Initiative für gemeinschaftliches und preiswertes Wohnen hat den Zuschlag für ein denkmalgeschütztes Gebäude auf dem Frankfurter Kulturcampus bekommen. Die "Projektgruppe Philosophicum" kann nach einer Vereinbarung vom Montag das Gebäude für 6,1 Millionen Euro kaufen, wie die ABG mitteilte.

Frankfurt/Main. Die Initiative will in dem Philosophicum preiswerten Wohnraum und ein gemeinschaftliches Wohnmodell verwirklichen. Geplant sind auch eine Kita, ein Café, ein Quartiersbüro und ein Archiv über den Philosophicum-Architekten Ferdinand Kramer (1898-1985).

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) lobten die Einigung. "Frankfurt steht zu seinem Wort: Gemeinschaftliches, selbstverwaltetes Wohnen wird ermöglicht", sagte der OB und ABG-Aufsichtsratsvorsitzende. Cunitz betonte: "Von dem Projekt kann eine Strahlkraft für das gesamte Areal ausgehen und ein Grundstein für stabile, sozial verantwortungsbewusste Nachbarschaften gelegt werden."

Die ABG hatte im Sommer 2011 das 16,5 Hektar große Areal vom Land erworben. Auf dem ehemaligen Uni-Campus soll nach dem endgültigen Umzug der Hochschule bis 2019/20 ein Mix aus Wohnen, Büros und Kultur entstehen. Der Kaufvertrag muss bis Ende Juni geschlossen werden. Die Projektgruppe muss in den nächsten Wochen die Finanzierung sicherstellen.

dpa

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