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Zu hohe Belastung mit Stickstoffoxid in hessischen Städten

Verkehr Zu hohe Belastung mit Stickstoffoxid in hessischen Städten

In Hessen werden nach wie vor vielerorts die Grenzwerte für schädliche Stickstoffoxide überschritten. "Wir haben deutschlandweit in vielen Städten eine zu hohe Belastung", sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur.

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Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Zu 60 Prozent würden die Abgase vom Dieselverkehr verursacht. "Die hohen Werte führen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, sogar bis zum Tod mancher Menschen. Wir brauchen alle Möglichkeiten zur Reduktion dieser Schadstoffbelastung", sagte die Ministerin.

Die Grenzwerte würden teilweise deutlich überschritten. Betroffen seien in Hessen elf Städte, in denen verschiedene Maßnahmen erlassen worden seien, darunter Durchfahrverbote für Lastwagen. Hinz forderte erneut, die blaue Plakette für Dieselfahrzeuge einzuführen. Dies sei die verträglichste Lösung, denn es könne dabei auch um Zonen mit nur wenigen Straßenzügen gehen. Ansonsten drohten allgemeine Fahrverbote, die alle Dieselfahrer treffen würden - auch diejenigen mit schadstoffarmen Fahrzeugen, die die überwiegende Mehrheit stellten.

Weil aber Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) blockiere, werde wohl erst nach der Bundestagswahl im nächsten Herbst Bewegung in das Thema kommen, sagte Hinz. "Anders kommen wir in manchen Städten einfach nicht zum Ziel."

dpa

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