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Zeugen schicken Polizei Dutzende Bilder zu Blockupy-Krawallen

Demonstrationen Zeugen schicken Polizei Dutzende Bilder zu Blockupy-Krawallen

Rund drei Wochen nach den gewaltsamen Blockupy-Protesten in Frankfurt haben Zeugen der Polizei rund 60 Mitteilungen mit Bildern und Videos geschickt, die Straftaten zeigen sollen.

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Demonstranten nach Eröffnung der EZB.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir haben viele Anhaltspunkte bekommen, um Ermittlungen durchzuführen", sagte ein Polizeisprecher. Die Untersuchung des Materials dürfe sich aber hinziehen, weil viele Aufnahmen technisch aufbereitet werden müssten.

Bei den Ausschreitungen zur Neueröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt waren am 18. März rund 350 Demonstranten und Polizisten verletzt worden. Die Polizei hielt etwa 525 Beschuldigte vorübergehend fest, 26 von ihnen wurden festgenommen. Ein 23-Jähriger sitzt nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, Polizisten aus einer Menschenmenge heraus mit Steinen beworfen zu haben.

Es entstand nach Schätzungen der Polizei Sachschaden in Millionenhöhe. Die Stadt konnte den Schaden bislang nicht genau veranschlagen. Durch zerstörte Wartehäuschen und Fahrscheinautomaten entstanden der Verkehrsgesellschaft (VGF) Kosten in Höhe von 55 000 Euro. Eingeworfene Scheiben bescherten der Frankfurter Sparkasse einen Schaden von rund 50 000 Euro.

dpa

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