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Zelte gegen Ausbau: Veranstalter sind mit Protestcamp zufrieden

Luftverkehr Zelte gegen Ausbau: Veranstalter sind mit Protestcamp zufrieden

Die Veranstalter des Zeltlagers gegen den Bau eines dritten Flughafen-Terminals sind mit dem Auftakt ihrer mehrtägigen Aktion im Treburer Wald (Landkreis Groß-Gerau) zufrieden.

Trebur. "Wir erwarten, dass bis zum Ende des Protest-Camps am Sonntag noch mehrere Hundert Menschen kommen werden", sagte Ute Bertrand von Robin Wood am Freitag. Mit anderen Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie mit Bürgerinitiativen hatte ihre Organisation zur "Waldbesetzung" aufgerufen.

Der Protest richtet sich gegen die Pläne des Flughafen-Betreibers Fraport, am Airport ein drittes Terminal zu errichten. Damit könnten die jährlichen Flugbewegungen von derzeit etwa 470 000 auf rund 700 000 steigen, kritisieren die Verbände.

"Uns geht es darum, gemeinsam neue Protestformen zu entwickeln, die Politik und Fraport nicht so einfach übergehen können", sagte Anne Mühlemeier, ebenfalls von Robin Wood. Zum Auftakt waren laut ihrer Organisation rund 180 Menschen in das Camp nahe des Flughafens gekommen, etwa 20 hatten dort übernachtet. Das Camp soll am Sonntag mit einer Demonstration von Walldorf zum Baugelände enden.

Das Lager liegt in einem Teilstück des Treburer Oberwaldes zwischen Zeppelinheim und Walldorf. Dieses Gelände will Fraport nach Angaben der Camp-Veranstalter für einen Autobahnzubringer roden.

dpa

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