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Zehn Jahre Uni-Klinik Gießen-Marburg: noch umstritten

Krankenhäuser Zehn Jahre Uni-Klinik Gießen-Marburg: noch umstritten

Die Fusion der später privatisierten Uni-Kliniken Gießen und Marburg ist jetzt zehn Jahre her und noch immer umstritten. "Vor dem Verkauf waren die Uni-Kliniken eher eine Konkurrenz gegen alle umliegenden Krankenhäuser", sagte der Leiter des Centrum für Krankenhaus-Management der Uni Münster, Wilfried von Eiff.

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Eingang zur Universitätsklinik Gießen.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Gießen/Marburg. Natürlich konkurriere man miteinander. "Aber in den letzten Jahren hat sich eine recht gute Zusammenarbeit entwickelt, insbesondere im Bereich Kardiologie, Rheumatologie oder Onkologie. Das finde ich sehr positiv, gerade für die Patienten."

Die Krankenhäuser waren am 1. Juli 2005 zum Uni-Klinikum Gießen-Marburg (UKGM) zusammengeschlossen worden. Anfang 2006 verkaufte das Land das Krankenhaus an die Rhön-Klinikum AG - ein bis heute umstrittener Schritt. Seitdem gibt es immer wieder Streit um das privatisierte UKGM, Betriebsräte etwa sehen eine schwierige Personallage und hohe Arbeitsbelastung.

Aus Sicht von Klinik-Chef Martin Menger ist das UKGM "nach einer schwierigen Startphase nun auf einem guten, soliden Weg". Der Druck auf Ärzte und Pfleger steige an allen Krankenhäusern und könne nicht einseitig dem privaten Betreiber zugeschrieben werden.

dpa

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