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Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in Hessen weiter hoch

Finanzen Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in Hessen weiter hoch

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern ist in Hessen unvermindert hoch. Im Januar meldeten sich 348 Betrüger bei den Behörden, wie Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Montag in Wiesbaden mitteilte.

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Zahl der Selbstanzeigen ist in Hessen unvermindert hoch.

Quelle: A. Weigel/Archiv

Wiesbaden. Das ist der höchste Wert seit April vergangenen Jahres. Die Steuermehreinnahmen für das Land bezifferte Schäfer nach vorläufigen Berechnungen auf knapp 8,2 Millionen Euro.

Der Finanzminister zeigte sich überrascht, dass sich auch nach der Verschärfung der Regeln für die strafbefreiten Selbstanzeigen so viele Betrüger meldeten. Seit 1. Januar wird es für Steuerbetrüger deutlich teurer, mit einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen. Steuerbetrug ist dann lediglich bis zu einer hinterzogenen Summe von 25 000 Euro straffrei.

"Es gibt immer noch zu viele, die Betrug an der Gemeinschaft begehen, um sich selbst zu bereichern", sagte der Minister. "Steuerbetrug ist kriminell, dreist und wird von uns konsequent bekämpft." Im vergangenen Jahr hatte es einen neuen Rekord bei der Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern gegeben: 3495 Steuerhinterzieher meldeten sich bei den Finanzämtern im Land.

dpa

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