Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Wohnungswirtschaftsverband: Masterplan für mehr Wohnraum

Kommunen Wohnungswirtschaftsverband: Masterplan für mehr Wohnraum

Trotz politischer Anstrengungen sieht der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft weiter einen Mangel an preisgünstigem Wohnraum und fordert einen "nationalen Masterplan".

Voriger Artikel
Branche nennt Toilettenpflicht für Gaststätten umsetzbar
Nächster Artikel
Hessen will Kulturangebot auch auf dem Land stärken

Bauarbeiter auf einer Baustelle in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. In Hessen würden bis 2020 rund 37 000 Wohnungen jährlich gebraucht, aber nur gut 17 000 pro Jahr fertiggestellt, betonte Verbandsdirektor Axel Tausendpfund am Dienstag in Frankfurt. Vor allem in Ballungszentren und Studentenstädten fehle bezahlbarer Wohnraum.

Kommunen müssten mehr Bauland bereitstellen und Bauherren bevorzugen, die günstige Mietwohnungen schafften, sagte Tausendpfund. Hessen müsse bei der Förderung von Wohnungsneubau eine Schippe drauf legen. Die Förderung beruhe vor allem auf Darlehen. Das reiche in Zeiten niedriger Zinsen nicht, um Investoren den sozialen Wohnungsbau schmackhaft zumachen.

Das Land fördert den sozialen Wohnungsbau bis 2019 mit rund 1,2 Milliarden. Davon können nach früheren Angaben 12 000 Wohnungen bezuschusst werden. 2015 wurde eine "Allianz für Wohnen" ins Leben gerufen, die die Regierung beraten soll - mit Vertretern aus Wohnungswirtschaft, kommunalen Verbänden, Mietvereinigungen sowie der Handwerkskammer. Gute Vorschläge lägen nun auf dem Tisch und müssten zügig umgesetzt werden, sagte Tausendpfund. Wünschenswert seien ein Wohnungsbaukoordinator für Hessen sowie eigenständige Bauministerien.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr