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Wohnen statt shoppen: Neues Konzept für Frankfurter Baugebiet

Kommunen Wohnen statt shoppen: Neues Konzept für Frankfurter Baugebiet

Auf dem Gelände nahe des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB) im Frankfurter Ostend sollen statt des bislang geplanten Einkaufszentrums Büros und Wohnungen entstehen.

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Ein Graffiti am Bauzaun des Neubaus der EZB.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Darauf haben sich die Stadt und der Eigentümer des Baugrundstücks, die Hamburger B&L Gruppe, geeinigt, wie Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) und B&L-Geschäftsführer Thorsten Testorp am Montag bekannt gaben.

Auf dem sogenannten Honsell-Dreieck sollen insgesamt rund 110 000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche entstehen. Geplant sind 500 Wohnungen, außerdem Büros, ein Hotel und eine Kindertagesstätte. Geschäfte soll es nur noch auf 2000 Quadratmetern geben.

Mit dem Konzept habe man eine "jahrzehntelange Hängepartie" um die Nutzung des Areals beendet, sagte Cunitz. Vor 20 Jahren hatte die Stadt das Grundstück verkauft. In den vergangenen Jahren war demnach das Bauprojekt ins Stocken geraten und es kam zu einem Rechtsstreit. Der Eigentümer hatte für das geplante Einkaufszentrum keine Baugenehmigung bekommen, da der Bebauungsplan großflächigen Einzelhandel ausschloss.

Die B&L Gruppe will kommendes Jahr mit dem Bau beginnen und in den folgenden drei bis vier Jahren rund 250 Millionen Euro in das Projekt investieren. Auch auf einem weiteren Grundstück, das im Osten an das Honsell-Dreieck angrenzt, sollen demnächst Wohnungen entstehen.

dpa

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