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Wohlfahrtsverbands-Ausgaben steigen auf zwei Milliarden Euro

Soziales Wohlfahrtsverbands-Ausgaben steigen auf zwei Milliarden Euro

Für Sozialhilfeleistungen will der Landeswohlfahrtsverband Hessen 2017 knapp zwei Milliarden Euro ausgeben. Geplant sind insgesamt Ausgaben von 1,93 Milliarden Euro und damit rund 70 Millionen Euro mehr als im Haushalt 2016. Dies geht aus den Eckwerten des Haushalts hervor, die die Abgeordneten der Verbandsversammlung am Mittwoch in Kassel verabschiedet haben.

Kassel. Die Sozialhilfeausgaben wachsen um 61,5 Millionen Euro und haben mit 1,61 Milliarden Euro den größten Anteil am Haushalt, wie der LWV mitteilte. Der Verband geht davon aus, dass 2017 rund 58 000 Menschen Anspruch auf die Sozialhilfeleistungen des LWV haben. Das sind 850 mehr als 2016.

Dem LWV wurden von den Landkreisen und kreisfreien Städten soziale Aufgaben übertragen. Er unterstützt behinderte, psychisch kranke und sozial benachteiligte Menschen. Der Verband betreut Kriegsopfer und ist Träger von Förderschulen. Zudem ist er Alleingesellschafter der Vitos GmbH für die psychiatrische Versorgung in Hessen.

Die Kommunen zahlen über die Verbandsumlage jährlich rund 1,3 Milliarden Euro an den LWV. Der Rest wird über Kostenerstattungen, die Ausgleichsabgabe von Unternehmen oder den Kommunalen Finanzausgleich finanziert.

dpa

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