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Wirbel um Flüchtlinge in THW-Halle

Migration Wirbel um Flüchtlinge in THW-Halle

Das Technische Hilfswerk (THW) sieht seine Arbeit wegen der Unterbringung von Flüchtlingen auf seinem Gelände in Wetzlar nicht gefährdet. "Der Ortsverband ist einsatzfähig", sagte der Sprecher für das THW in Hessen, Michael Walsdorf, am Dienstag.

Wetzlar/Wiesbaden. Zuvor hatte der umstrittene CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer Medienberichten zufolge die Notunterkunft in der dortigen Fahrzeughalle kritisiert: "Es ist eine falsche Entscheidung zulasten des THW", zitierte ihn hessenschau.de. Der Wetzlarer Ortsverband befinde sich in Auflösung. Das stimme nicht, sagte dagegen der THW-Sprecher.

Es gebe zwar in Wetzlar bei einigen Unzufriedenheit nach der kurzfristigen Entscheidung des Landes, die Halle zur provisorischen Flüchtlingsunterkunft zu machen. Drei von etwa 45 Mitglieder seien deswegen gegangen. Die anderen wollten sich aber verstärkt für die mehr als 400 Asylsuchenden auf dem THW-Gelände engagieren.

Die Opposition im Landtag reagierte mit scharfer Kritik auf die Äußerungen Irmers und forderte erneut dessen Ablösung als Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene und Flüchtlinge. Wegen wiederholter Ausfälle gegen Muslime, Ausländer und Homosexuelle hatte er Anfang des Jahres seine Posten als CDU-Fraktionsvize und schulpolitischer Sprecher abgeben müssen.

dpa

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