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"Wir sind Kirche" erwartet wenig von Synode

Kirche "Wir sind Kirche" erwartet wenig von Synode

Die Katholikenbewegung "Wir sind Kirche" hat keine großen Erwartungen an die Abschlusserklärung der Familien-Synode in Rom. "Das Papier wird alle enttäuschen", sagte Sprecher Christian Weisner am Freitag in Frankfurt.

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«Wir sind Kirche» trifft sich zur Bundesversammlung.

Quelle: Jochen Lübke/Archiv

Frankfurt/Main. Die theologische Leistung der deutschen Bischöfe werde nach seinem Eindruck von anderen gar nicht wahrgenommen. Die deutsche Arbeitsgruppe sei "die Studierstube der Theologie", aber ihr Signal sei bei anderen nicht angekommen, sagte Weisner, der als Beobachter in Rom war. Auf dem Weg zu konkreten Lösungen sei sehr wenig erreicht worden.

Es sei das Verdienst der Synode, Familien in den Blick zu nehmen und zu zeigen, wie das Ehe- und Familienbild in verschiedenen Teilen der Welt ist. Das Treffen spiegele die Diversität der Kirche und die Unterschiedlichkeit der Probleme wider. Es sei Aufgabe der Bischöfe, Papst Franziskus nicht im Regen stehen zu lassen, sagte Weisner. Aber "letztlich hat er das letzte Wort."

dpa

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