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Windkraftbranche befürchtet Rückbau von Anlagen in Hessen

Energie Windkraftbranche befürchtet Rückbau von Anlagen in Hessen

Die hessische Windkraftbranche befürchtet den Rückbau von Windrädern in den Regionen Vogelsberg und Westerwald. Im Windpark Hoher Vogelsberg mit 123 Anlagen blieben nach derzeitiger Planung vermutlich nur noch 28 übrig, sagte Gerd Morber vom Anlagenbetreiber Hessenenergie am Donnerstag in Wiesbaden.

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Ein Windrad dreht sich im Vogelsbergkreis.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Er bezog sich auf den kürzlich veröffentlichten Regionalplan Mittelhessen, der den Rahmen zum Ausbau der Windenergie setzt. Nach Auffassung des Bundesverbandes Windenergie (BWE) Hessen behindert der Plan den weiteren Ausbau im Land. Die von Grünen-Energieminister Tarek Al-Wazir geforderte Verdreifachung der Windkraftleistung sei so nicht möglich, sagte der BWE-Landesvorsitzende Joachim Wierlemann.

Al-Wazir wies die Befürchtungen zurück. Der Teilregionalplan werde derzeit in den Regionalversammlungen fortgeschrieben, sagte der Energieminister. In Mittelhessen seien am Donnerstag 2,2 Prozent der Fläche für die Nutzung von Windenergie ausgewiesen worden. Damit liege man über der Zielmarke von zwei Prozent für ganz Hessen. Es sei im Interesse des Ministeriums, dass sich die Flächen am Ende auch für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windrädern eigneten. Der Natur- und Artenschutz werde dabei nicht ausgeklammert. Die Windkraftbranche hatte den Eindruck, der Vogelschutz werde dem Windkraftausbau vorgezogen; neue Anlagen würden nur an windarmen Stellen genehmigt.

dpa

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