Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Wilken lehnt Rücktritt als Landtags-Vizepräsident ab

Landtag Wilken lehnt Rücktritt als Landtags-Vizepräsident ab

Trotz des wachsenden Drucks lehnt der Vizepräsident des hessischen Landtags, der Linken-Abgeordnete Ulrich Wilken, einen Rücktritt wegen der EZB-Krawalle weiterhin ab.

Voriger Artikel
Städtetag bleibt beim Nein zur KFA-Reform
Nächster Artikel
Protestierende Studenten blockieren Eingang zu Uni-Gebäude

Der Landtags-Vizepräsident in Hessen Wilken (Die Linke).

Quelle: B. Roessler/Archiv

Wiesbaden. Die Fraktionsspitze der Linken stellte sich am Mittwoch hinter Wilken und bezeichnete die Vorwürfe der übrigen vier Fraktionen gegen den Mitorganisator der Blockupy-Proteste als haltlos und parteipolitisch motiviert.

Am Dienstag hatte der Ältestenrat des Landesparlaments Wilken den Rücktritt nahegelegt. Der Linken-Politiker habe bei der Eröffnung des EZB-Neubaus am 18. März in Frankfurt die Gefahr von Krawallen vorher verharmlost und sich nicht eindeutig von der Gewalt distanziert, hieß es. Wilken genieße bei einem großen Teil der Abgeordneten nicht mehr das für die Ausübung des Amtes erforderliche Vertrauen. Das Landtags-Plenum hatte Wilkens Verhalten in einer Sitzung am 24. März verurteilt.

Wilken sei von der Gewalt schockiert gewesen und habe die Krawalle als nicht akzeptabel kritisiert, erklärte dagegen die Linke. Die Fraktion veröffentlichte eine Solidaritätserklärung für Wilken. Auf der Liste setzt sich auch der Frankfurter Theatermacher Willy Praml für den Landtags-Vize ein.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr