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Werbeagenturen: Maas' Vorschlag unsinnig

Gesellschaft Werbeagenturen: Maas' Vorschlag unsinnig

Als "komplett unsinnig" hat die Werbebranche die von Bundesjustizminister Heiko Maas (SDP) geplante Initiative gegen sexistische Werbung bezeichnet. Damit werde die Diskussion um zulässige Werbung auf die "Geschmacksebene" reduziert, erklärte der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) am Montag in Frankfurt.

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Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nimmt an einer Sitzung teil.

Quelle: Kay Nietfeld/Archiv

Frankfurt/Main. "Wer will eindeutig entscheiden, wann Werbung sexistisch ist?", kommentierte Verbandspräsident Wolf Ingomar Faecks die Pläne. In der Realität habe das Problem ohnehin keine große Bedeutung. Im GWA sind nach eigenen Angaben rund 100 Agenturen organisiert.

Maas will nach einem "Spiegel"-Bericht geschlechterdiskriminierende Werbung unterbinden. Ein entsprechender Entwurf zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb soll in der Regierung in Kürze beraten werden.

dpa

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