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Weiterer Schritt zu Bundesgartenschau im Mittelrheintal

Freizeit Weiterer Schritt zu Bundesgartenschau im Mittelrheintal

Die Bewerbung um die Bundesgartenschau 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal rückt näher. Seit Freitag ist die Ausschreibung für eine umfangreiche Machbarkeitsstudie im Internet veröffentlicht.

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Besucher gehen an Blumenbeeten vorbei, einem Teil der Bundesgartenschau.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Mainz. Bis Ende Februar soll feststehen, welches Fachbüro diese für eine sechsstellige Summe erstellt, wie Rainer Zeimentz, Vorstand der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, am Montag mitteilte. Die Studie soll Ende 2017 vorliegen. Dann könnte der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal als Parlament der betroffenen Kommunen die Analyse als Bewerbung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft zuleiten. Zuvor hatte die "Rhein-Zeitung" (Montag) darüber berichtet.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: "Die Bundesgartenschau ist keine lokale Blumenschau, sondern ein Ereignis für das gesamte Mittelrheintal und die angrenzenden Regionen. Dazu brauchen wir die Gemeinsamkeit aller Beteiligten." Lewentz bekräftigte, eine ins Gespräch gebrachte Hängeseilbrücke für Fußgänger hoch über den Rhein von Urbar bis zur Loreley wäre "eine gute Idee. Sie muss aber zur Umsetzung mit der Unesco welterbeverträglich abgestimmt werden." Dresden etwa verlor einst den Welterbetitel für das Elbtal wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke.

Das Obere Mittelrheintal gilt mit der wohl weltweit höchsten Burgendichte als eines der romantischsten Flusstäler Deutschlands. Es leidet aber auch unter Bahnlärm und Bevölkerungsschwund.

dpa

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