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Weihbischof Grothe ruft Bistum Limburg zu Neubeginn auf

Kirchen Weihbischof Grothe ruft Bistum Limburg zu Neubeginn auf

Nach den monatelangen Wirren um den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sein kommissarischer Nachfolger das Bistum zu einem Neuanfang aufgefordert.

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Wünscht sich einen Neubeginn: Weihbischof Manfred Grothe.

Quelle: Boris Roessler

Limburg. "Es wäre eine schöne Frucht unserer gemeinsamen Arbeit, wenn das Bistum zu der alten Geschlossenheit zurückfindet", heißt es in einem am Sonntag verlesenen Brief von Weihbischof Manfred Grothe an alle Gläubigen im Bistum. Es solle gezeigt werden, "was es für eine Diözese bedeuten kann, nach einer Krise, die sie zutiefst erschüttert hat, zu neuen Ufern aufzubrechen".

Nach dem Amtsverzicht des scharf kritisierten Tebartz-van Elst hatte Papst Franziskus den Paderborner vor zwei Wochen und bis zur Wahl eines neuen Bischofs als Apostolischen Administrator in Limburg eingesetzt.

Grothe legte in dem Schreiben auch ein gutes Wort ein für seinen Vorgänger, der tief in einen Skandal um den Bau der Bischofsresidenz verstrickt und vom Papst gedrängt den Rückzug angetreten hatte. "Er hat mit seinem Bischofsamt eine große Hoffnung verbunden und ist seinen Weg in Fleiß und mit großem Einsatz gegangen", erklärte Grothe. "Und er hat dieses Amt zurückgelegt in die Hände von Papst Franziskus." Tebartz-van Elst habe für die Fehler um Entschuldigung gebeten. Diese Geste dürfe nicht einfach übergangen werden.

dpa

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