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Warnstreik sorgt für Stillstand im Wiesbadener Busverkehr

Tarife Warnstreik sorgt für Stillstand im Wiesbadener Busverkehr

Der Busverkehr in Wiesbaden wird am Donnerstag wegen eines Warnstreiks für mehrere Stunden lahmgelegt. Die Protestaktion werde von Betriebsbeginn 04.00 Uhr bis mittags um 12.00 Uhr dauern, kündigte der Bundesvorsitzende der Nahverkehrsgewerkschaft NahVG, Axel Schad, am Mittwoch in Berlin an.

Wiesbaden/Berlin. "Das ist das letzte Signal an die Arbeitgeber, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren." Sollte es keine Bewegung in dem Tarifkonflikt geben, werde die Gewerkschaft zur Urabstimmung über einen Streik aufrufen. Die Verhandlungen waren nach Angaben des Gewerkschafters nach zwei Runden von den Arbeitgebern abgebrochen worden.

Der Warnstreik betrifft die WiBus - Wiesbadener Busgesellschaft mbH, die im Auftrag der ESWE Verkehr mit 39 Linien in der Landeshauptstadt fährt. Die Gewerkschaft fordert die Einführung des Tarifvertrags Nahverkehr im öffentlichen Dienst für die etwa 340 Mitarbeiter von WiBus. "Uns geht es mit den Protesten nicht um Effekthascherei. Wir wollen weg von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft", sagte Schad der dpa. Die WiBus-Beschäftigten sollten die gleichen Bedingungen bekommen, die auch die ESWE-Mitarbeiter haben. Dabei gehe es auch um die Angleichung der Einkommen.

dpa

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