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Vorstoß gegen Arzneimittel-Versandhandel

Gesundheit Vorstoß gegen Arzneimittel-Versandhandel

Die hessische Landesregierung unterstützt die von Bayern angekündigte Bundesratsinitiative, den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in Deutschland zu verbieten.

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Medikamente liegen in Regalen.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Wiesbaden. Das Gesundheitsministerium teilte in Wiesbaden mit, dass die ortsnahe Arzneimittelversorgung gewährleistet bleiben müsse. Daher unterstütze man den Vorstoß aus Bayern fachlich.

Kürzlich hatte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) angekündigt, sich für ein deutschlandweites Verbot des Arzneimittel-Versandhandels im Bundesrat stark machen zu wollen. Damit reagieren die beiden Bundesländer auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Mittwoch, nach dem sich ausländische Versandapotheken nicht an die deutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente halten müssen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte bereits mitgeteilt, alles zu tun, um die flächendeckende Versorgung durch ortsnahe Apotheken zu sichern. Aufgrund des EuGH-Urteils wird befürchtet, dass Internetapotheken vor allem den Verkauf hochpreisiger Medikamente an sich ziehen wollen. Dies, so hatte die bayerische Gesundheitsministerin erklärt, könne dazu führen, dass Apotheken auf dem Land und an den Stadträndern schließen müssten.

dpa

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