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Vier Verletzte und neun Festnahmen bei Demonstrationen

Demonstrationen Vier Verletzte und neun Festnahmen bei Demonstrationen

Ein Großaufgebot der Polizei sorgt dafür, dass die Lage in Frankfurt verhältnismäßig ruhig bleibt. Bei den Protestaktionen von Türken und Kurden gehen deutlich weniger Menschen auf die Straße als von den Organisatoren angekündigt.

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In Frankfurt kam es bei Demonstrationen vereinzelt zu Gerangel.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Bei Demonstrationen von Türken und Kurden sind am Sonntag in Frankfurt vier Menschen leicht verletzt und neun vorübergehend festgenommen worden. Ein Demonstrant wurde bei einer Festnahme verletzt, zwei andere bei Schlägereien zwischen Teilnehmern beider Veranstaltungen, wie die Polizei am Montag berichtete. Ein Polizist zog sich bei einem Sturz leichte Knieverletzungen zu. Gründe für die Festnahmen waren unter anderem Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und versuchte Befreiung Festgenommener.

Größere Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Gruppen verhinderte ein starkes Aufgebot der Polizei. Es kam aber zu Blockaden der Demo-Routen und zu verbalen und körperlichen Übergriffen zwischen den Gruppen. Die Polizei verhinderte Schlägereien auch mit Schlagstöcken.

Bei den beiden Demonstrationen waren nach Polizeiangaben rund 300 nationalistische Türken und 400 Kurden in Hessens größter Stadt auf die Straße gegangen. Dazu kamen einige Aktivisten aus der linken Szene. Auch Anhänger der rechtsextremen türkischen Organisation Graue Wölfe waren vor Ort. Die Polizei sprach von insgesamt rund 850 Teilnehmern.

dpa

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