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Vier Demos und Mahnwachen zur EZB-Eröffnung geplant

Demonstrationen Vier Demos und Mahnwachen zur EZB-Eröffnung geplant

Blockupy und DGB, Occupy und Ordensleute: Zur offiziellen Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 18. März sind in Frankfurt vier Demonstrationen und Mahnwachen geplant.

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Blockupy-Teilnehmer vor dem neuen EZB-Gebäude.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Das kapitalismuskritische Bündnis Blockupy will den Tag darüber hinaus mit zahlreichen Aktionen des zivilen Ungehorsams zu "einem Tag des Widerstands gegen die europaweite Verarmungspolitik" machen.

Blockupy hat auch die größte Demonstration angemeldet. Zu der Kundgebung auf dem Römerberg am frühen Nachmittag und dem anschließenden Protestzug zur Deutschen Bank werden rund 10 000 Teilnehmer erwartet. Der DGB rechnet bei seiner Demo dagegen laut Ordnungsamt nur mit etwa 300 Teilnehmern. Die Demonstranten wollen gegen Mittag vom DGB-Haus zum neuen Sitz der EZB im Frankfurter Ostend ziehen. Der Frankfurter DGB rief Gewerkschaften zu einer Demonstration "gegen die Krisenpolitik der EZB" auf. Dazu ist ein Zug vom Frankfurter Gewerkschaftshaus zum EZB-Hochhaus geplant.

Mit insgesamt 5000 Teilnehmern rechnen die Ordensleute für den Frieden. Sie wollen auf acht großen Plätzen in der ganzen Stadt eine Mahnwache abhalten, darunter auch dem Opernplatz in der City. Die Initiative Occupy Frankfurt/Main hat an fünf Tagen Mahnwachen vor der neuen EZB angemeldet, rechnet aber jeweils nur mit etwa 20 Teilnehmern. Die erste dieser Mahnwachen ist am 16. März geplant.

dpa

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