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Verfassungsschutzbericht: Rechte Gewalt nimmt zu

Innere Sicherheit Verfassungsschutzbericht: Rechte Gewalt nimmt zu

In Hessen ist die Zahl von fremdenfeindlichen Gewalttaten und Angriffen mit rechtsextremistischem Hintergrund auf Flüchtlingsunterkünfte gestiegen. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2014 hervor.

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Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. In den letzten Monaten habe sich diese Tendenz weiter verstärkt. Die hessischen Sicherheitsbehörden beobachteten die rechte Szene daher sehr genau. Bundesweit zähle Hessen aber weiterhin zu den Ländern mit den wenigsten rechtsextremistischen Straftaten.

Eine hohe Gefahr für die innere Sicherheit des Landes sehen die Verfassungsschützer auch weiterhin im Salafismus. Eine potenzielle Gefahr gehe vor allem von den Rückkehrern aus den terroristischen Ausbildungslagern aus. Ein Teil dieser Leute habe sich weiter radikalisiert und sei häufig durch Kriegserfahrungen verroht. Laut Innenministeriums liegen derzeit Erkenntnisse zu etwa 125 Islamisten aus Hessen vor, die in Richtung Syrien und den Irak gereist sind, um dort aufseiten der die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an Kampfhandlungen teilzunehmen. Insgesamt leben 1650 Salafisten in Hessen.

dpa

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