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Verfassungsschutz: Koranverteilaktion soll Jugendliche ansprechen

Extremismus Verfassungsschutz: Koranverteilaktion soll Jugendliche ansprechen

Die Koranverteilaktion "Lies!" richtet sich nach Einschätzung des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz vor allem an junge Leute. "Die klare Zielgruppe sind Jugendliche", erklärte die Behörde in Wiesbaden.

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Teilnehmer der Koran-Verteilaktion «Lies!».

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. "Die Kampagne stellt häufig den ersten Berührungspunkt für Jugendliche zum salafistischen Spektrum dar und gibt Impulse für eine weitere salafistische Radikalisierung." Angesprochen würden junge Leute besonders mit jugendaffinen Kommunikationsmitteln wie einer "Lies!"-App für Smartphones und QR-Codes.

Die Koran-Verteiler der "Lies!"-Kampagne sind immer wieder in hessischen Städten unterwegs. Zuletzt hatte die Stadt Wiesbaden am vergangenen Samstag eine Koranverteilung durch Salafisten verboten.

Dem Verfassungsschutz zufolge verteilen die vom salafistischen Missionierungsnetzwerk "Die Wahre Religion" (DWR) koordinierten Akteure außerdem die Korane zunehmend an Orten, die häufig von Jugendlichen besucht würden. Als Beispiele nannte die Behörde Fitnessstudios, Waschsalons und Bücherschränke.

dpa

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