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Verfassungsschützer kannten "Initiative Heimatschutz Kinzigtal" nicht

Migration Verfassungsschützer kannten "Initiative Heimatschutz Kinzigtal" nicht

Der Verfassungsschutz ist in die Ermittlungen nach den Morddrohungen gegen Landrat Erich Pipa (SPD) eingebunden. "Der Sachverhalt ist den hessischen Sicherheitsbehörden bekannt", sagte ein Sprecher am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Wiesbaden/Gelnhausen. Die Gruppierung "Initiative Heimatschutz Kinzigtal" als solche habe das Landesamt für Verfassungsschutz zuvor aber nicht gekannt. Die Namensgebung der Gruppierung und die fremdenfeindlichen Bezüge in den Drohschreiben wiesen auf eine rechtspopulistische oder rechtsextremistische Positionierung hin.

Pipa hatte die Todesdrohungen wegen seines Engagements für Flüchtlinge am Freitag öffentlich gemacht. In einem von zwei Schreiben, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, wird Pipa gedroht, dass ihn jemand aus dem Weg räumen könnte. Der Landrat zeigte sich kämpferisch: "Nichts tun, würde Schweigen bedeuten. Ich werde mich nicht einschüchtern lassen", betonte der 67-Jährige.

dpa

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