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Verdi sieht im Tarifpoker für Erzieher Arbeitgeber am Zug

Tarife Verdi sieht im Tarifpoker für Erzieher Arbeitgeber am Zug

Vor der nächste Verhandlungsrunde am Montag im Tarifpoker für die Erzieher und Sozialarbeiter sieht die Gewerkschaft Verdi die Arbeitgeber in der Pflicht. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, endlich ein verhandelbares Angebot vorzulegen, statt Urabstimmung und weitere Streikaktionen auf den Rücken der Eltern zu provozieren", sagte Gerhard Abendschein von Verdi Hessen am Sonntagabend laut einer Mitteilung.

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Erziehern und Sozialpädagogen demonstrieren.

Quelle: Benjamin Westhoff/Archiv

Offenbach. Am Montag verhandeln die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften GEW und Verdi um einen neuen Tarifvertrag. Die nach dem Auftakttermin Ende Februar vierte Verhandlungsrunde war am Donnerstag in Hannover ergebnislos zu Ende gegangen. In Offenbach sind am Montag und Dienstag zwei weitere Verhandlungstage anberaumt. Begleitet wird die nächste Runde von Demonstrationen und Warnstreiks. Für den Fall, dass auch diese Verhandlungsrunde scheitert, drohen unbefristete Streiks in Kitas und Sozialeinrichtungen.

Die Gewerkschaft fordert eine höhere Eingruppierung der bundesweit 240 000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. Das würde den Beschäftigten Gehaltssteigerungen von im Schnitt zehn Prozent bringen. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht bezahlbar.

dpa

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