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Verdi fordert Landesangebot für öffentlichen Dienst

Tarife Verdi fordert Landesangebot für öffentlichen Dienst

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hessen hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag vom Land verlangt, ein eigenes Angebot vorzulegen.

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Verdi-Verhandlungsführer Achim Meerkamp.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Wiesbaden. Bei den Gesprächen für die rund 45 000 Tarifbeschäftigten des Landes fordert die Gewerkschaft 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro pro Monat. Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst dürften nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden, betonte Verdi-Verhandlungsführer Achim Meerkamp.

Innenminister Peter Beuth (CDU) wollte sich nicht festlegen, ob es in der ersten Verhandlungsrunde ein Angebot des Landes gibt. Die Forderungen der Gewerkschaften nannte er stark überhöht und für das Land nicht finanzierbar. Rund 100 Demonstranten hatten vor dem Innenministerium für mehr Geld protestiert. Auf Plakaten stand: "Unsere Arbeit ist es wert" und "Fair heißt: Mehr".

dpa

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