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Verdi: Nachtschicht in Krankenhäusern viel zu dünn besetzt

Krankenhäuser Verdi: Nachtschicht in Krankenhäusern viel zu dünn besetzt

In hessischen Krankenhäusern arbeitet nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi nachts viel zu wenig Personal. Im Rahmen einer bundesweiten Befragung wurden in der Nacht zum Freitag auch 17 Krankenhäuser in Hessen untersucht.

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Oft ist pro Station nur ein Pfleger im Nachtdienst.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Frankfurt/Main. "Die Situation war in allen Häusern ähnlich dramatisch", sagte Georg Schulze-Ziehaus, Fachbereichsleiter Gesundheit des hessischen Verdi-Landesverbandes, am Freitag in Frankfurt.

Untersucht wurden Kliniken verschiedener Träger, Größe und Lage, rund 600 bis 700 Pflegekräfte wurden befragt. Mehr als die Hälfte von ihnen habe angegeben, dass aufgrund des Personalmangels in den vergangenen vier Wochen für Patienten gefährliche Situationen entstanden seien.

Auf den rund 300 untersuchten Stationen habe meist eine Schwester oder ein Pfleger alleine gearbeitet und im Schnitt mehr als 30 Patienten betreut, sagte Schulze-Ziehaus. Auf Intensivstationen habe sich ein Betreuer im Schnitt um 3,3 Patienten gekümmert. Nach der Empfehlung von Fachgesellschaften sollten es dort zwei Patienten pro Pflegekraft sein.

Nach Ansicht von Verdi müssen während der Nachtschicht mindestens zwei Pfleger pro Station gesetzlich vorgeschrieben werden.

dpa

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