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Verbraucherminister will Handy-Verträge besser vergleichbar machen

Verbraucher Verbraucherminister will Handy-Verträge besser vergleichbar machen

Handy-Verträge sollen nach dem Willen von Rheinland-Pfalz vergleichbarer werden. Minister Jochen Hartloff (SPD) fordert auf der Konferenz der Verbraucherschutzminister in Bad Nauheim von der Bundesregierung ein verbindliches Standard-Infoblatt für Telekommunikationsverträge.

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Hartloff (SPD) will Handy-Verträge vergleichbarer machen.

Quelle: F. von Erichsen dpa/Archiv

Mainz/Bad Nauheim. "Es ist immer noch Alltag, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sich bei Abrechnungen über anfallende und ihnen nicht bewusste Kosten wundern", erklärte er am Donnerstag auf Anfrage. Als Beispiele nannte Hartloff Kosten für Ersatzkarten, SIM-Karten-Sperren oder Rufsperren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz habe bei einer Studie 29 Einzelposten mit bis zu 30 Euro Kosten im Einzelfall ausgemacht.

 Der SPD-Minister schlägt auch die Einführung eines Marktwächters für den Strommarkt vor. Diese Stelle könne den Markt im Interesse der Verbraucher beobachten, unlautere Praktiken und Regulierungslücken aufspüren und Missstände an die Bundesnetzagentur weitergeben. "Leider verharren noch knapp 40 Prozent der Haushalte in den teuren Tarifen ihrer örtlichen Grundversorger", kritisierte er. "Die Wechselbereitschaft der Verbraucher wird nicht gefördert, wenn diese befürchten müssen, an unseriöse Anbieter zu geraten."

dpa

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