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Verbot von Gentechnik-Pflanzen: Greenpeace kritisiert Bund

Agrar Verbot von Gentechnik-Pflanzen: Greenpeace kritisiert Bund

Greenpeace hat die Agrarminister von Bund und Ländern aufgefordert, sich auf ihrem Treffen in Bad Homburg für ein bundesweit geltendes Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen einzusetzen.

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Greenpeace fordert ein bundesweit geltendes Anbauverbot.

Quelle: P. Pleul/Symbol

Bad Homburg. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mache mit seinen Plänen die Länder "zum Spielball multinationaler Gentechnik-Konzerne", kritisierten die Umweltschützer am Mittwoch.

Auf der dreitägigen Konferenz der Agrarminister, die am Mittwoch auf Staatssekretärsebene in Bad Homburg begann, sind sich zwar alle 16 Bundesländer über ein Verbot gentechnisch veränderter Pflanzen einig. Der Bund will die Regelung aber den Ländern überlassen. Das sei der rechtssicherste Weg, meint Schmidt. "Wird der Anbau regional erlaubt, droht ein Flickenteppich auf deutschen Feldern", kritisiert Greenpeace.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) verlangte am Mittwoch von der Konferenz Maßnahmen gegen eine weitere Ausdehnung der Milcherzeugung. Betriebe mit mehr als 150 Kühen sollten außerdem keine staatlichen Fördergelder mehr erhalten. Um bei allen Tierhaltungen industrielle Größenordnungen zu stoppen, fordert die AbL Viehobergrenzen für die Betriebe.

dpa

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