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VGH-Verhandlung über Mainwasser für Kraftwerk Staudinger

Prozesse VGH-Verhandlung über Mainwasser für Kraftwerk Staudinger

Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel streiten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das Land Hessen über die Nutzung von Mainwasser für das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg.

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Nachtaufnahme vom Kraftwerk Staudinger bei Großkrotzenburg.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Kassel. Es geht um zwei Erlaubnisse des Regierungspräsidiums Darmstadt für den Kraftwerksbetreiber Eon zum Kühlen der Blöcke 4 und 5. Eine gilt seit 2013 und noch bis Ende 2015, die andere von 2016 bis 2028. 

Ziel der Umwelthilfe ist es, dass das Land die Erlaubnisse für die Entnahme von Mainwasser und Einleitung von Abwasser in den Main für die beiden Kraftwerksblöcke zurücknehmen muss. Nach Angaben von Eon werden für die Kühlung rund 75 000 Kubikmeter Wasser pro Tag dem Main entnommen. 

Zunächst ging es am Dienstag darum, ob für die bis 2015 verlängerte Erlaubnis eine sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung nötig gewesen wäre und die Öffentlichkeit hätte beteiligt werden müssen. Später wurden spezielle Reinigungsverfahren von Abwasser behandelt. Ob es am Dienstag noch zu einem Urteil kommt, war zunächst nicht absehbar. Die Vorsitzende Richterin deutete an, dass möglicherweise das Bundesverwaltungsgericht endgültig über den Fall zu entscheiden habe. 

dpa

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