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Umweltministerium hält K+S unter Beobachtung

Bergbau Umweltministerium hält K+S unter Beobachtung

Hessens Umwelt-Staatssekretärin Beatrix Tappeser (Grüne) schließt einen Widerruf der Erlaubnis zur Entsorgung von Salzabwässern des Kali-Konzerns K+S nicht aus.

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Umwelt-Staatssekretärin Beatrix Tappeser (Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Dabei geht es um die Verpressung von Millionen Kubikmetern Lauge in den Untergrund. Das Regierungspräsidium Kassel werde in wenigen Wochen entscheiden, ob die von 2011 bis Ende 2015 geltende Erlaubnis aufgehoben wird, sagte Tappeser am Mittwoch in Wiesbaden.

K+S habe eine Bedingung der Erlaubnis nicht erfüllt, nämlich ein dreidimensionales Modell des Untergrunds von Osthessen zu erstellen. Das Modell soll zeigen, wo sich die Lauge unterirdisch sammelt oder ausbreitet. Deshalb seien zusätzliche Gutachten der Umweltlandesämter von Hessen und Thüringen und eines Ingenieurbüros angefordert worden. Brisant ist das Gutachten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) vom Juli 2014, das eine Gefahr für Trink- und Heilwasserbrunnen durch die Lauge nicht ausschließt.

dpa

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