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Umwelt-Landesamt: Hessen muss sich Klimawandel anpassen

Umwelt Umwelt-Landesamt: Hessen muss sich Klimawandel anpassen

Katastrophenschutz und Stadtplanung müssen sich in Hessen nach Ansicht des Landesamts für Umwelt und Geologie (HLUG) besser auf den Klimawandel einstellen. Es werde immer mehr extreme Wetterereignisse mit Starkregen oder Stürmen geben, sagte der Präsident der Behörde, Thomas Schmid, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Wiesbaden. Er rechnet damit, dass die Temperaturen in Hessen bis zum Ende des Jahrhunderts deutlich höher sein werden. Im vergangenen Jahr - dem wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen - lag der Durchschnittswert im Bundesland erstmals über zehn Grad.

Extremes Wetter wird sich nach den Worten Schmids aber nur schwer vorhersagen lassen. Eines stehe jedoch fest: "Da wo die Ereignisse zuschlugen, werden sie auch in Zukunft zuschlagen." Die Zugbahnen von Gewittern seien von der Oberflächenform abhängig. Derzeit erforscht das HLUG zusammen mit den Städten Mainz und Wiesbaden die Auswirkung von Klimaprojektionen zum Beispiel auf die Entwicklung von Neubaugebieten.

Hessens schwarz-grüne Regierung will dieses Jahr erstmals Ziele zur Reduktion von Kohlendioxid im Bundesland entwickeln. Ähnliche Vorgaben zur Reduzierung des Treibhausgases gibt es auf Länderebene bereits in NRW und Baden-Württemberg. Im HLUG gibt es seit sieben Jahren ein Fachzentrum Klimawandel, das seit Dienstag seine Arbeit mit einer Ausstellung im Umweltministerium dokumentiert.

dpa

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