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Umstrittene Koran-Verteilungen: Deutlicher Rückgang

Extremismus Umstrittene Koran-Verteilungen: Deutlicher Rückgang

Die umstrittene Verteilung von Koranen durch Salafisten ist in Hessen in der jüngeren Vergangenheit stark zurückgegangen. Das bestätigte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) in Wiesbaden am Mittwoch.

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Die Koran-Verteilung nimmt in Hessen merklich ab.

Quelle: Britta Pedersen dpa/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt. Zuvor hatte die "Hessenschau" über die kleiner gewordene Zahl der Aktionen des "Lies!"-Projekts in der Frankfurter Innenstadt berichtet.

Die Aktivitäten der Koran-Verteiler sind nach LKA-Informationen nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, sondern in ganz Hessen "merklich zurückgegangen", sagte Behördensprecher Max Weiß. "Ob dies mit dem Ausstieg eines ihrer führenden Akteure zusammenhängt, ist unklar."

Bundesweit befassen sich die Sicherheitsbehörden schon seit mehreren Jahren mit der öffentlichen Verteilung von Koranen. In Hamburg waren nach Angaben von Innensenator Andy Grote seit Mai in mehr als 20 Fällen Verbote für die Stände ausgesprochen worden, da den Antragstellern Nähe zur salafistischen oder dschihadistischen Szene nachgewiesen werden konnte.

dpa

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