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Umfrage: Frankfurter Schüler dürfen kaum mitbestimmen

Kommunen Umfrage: Frankfurter Schüler dürfen kaum mitbestimmen

An Frankfurter Schulen haben Kinder kaum Mitbestimmungschancen. So dürfen etwa drei Viertel aller Schüler nicht darüber mitentscheiden, was es in der Mensa oder Cafeteria zu essen gibt.

Frankfurt/Main. Fast die Hälfte der Kinder (47 Prozent) können sich nicht an der Gestaltung von Schulfesten beteiligen. Und 44 Prozent dürfen noch nicht einmal darüber mitbestimmen, was mit dem Geld aus der Klassenkasse geschieht. Das geht aus einer am Mittwoch vorgestellten repräsentativen Umfrage der Stadt hervor.

Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) kündigte an, mit den vorliegenden Ergebnissen in den Schulen für mehr Beteiligung der Kinder werben zu wollen. "Wenn es darum geht, Kindern eine Stimme zu geben, steht Frankfurt an der Spitze. Keine andere Kommune in Deutschland befragt in dieser Breite ihre jüngsten Bürger", sagte sie.

Für die vierte Frankfurter Kinderumfrage wurden im vergangenen Sommer 1669 Schüler der Klassen 2, 4, 6 und 8 aller Schultypen anonym befragt. Die Erhebung hat rund 30 000 Euro gekostet. In der nächsten Umfrage sollen vergleichbare Daten von Vorschulkindern erhoben werden.

dpa

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