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Traumatisierte Flüchtlinge psychologisch meist unversorgt

Migration Traumatisierte Flüchtlinge psychologisch meist unversorgt

Viele Flüchtlinge leiden wegen extrem belastender Erlebnisse in Krisengebieten unter psychischen Problemen wie posttraumatischen Belastungsstörungen. Allein in Hessen dürften es Zehntausende sein, wie Experten schätzen.

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Notärzte und Trauma-Experten vor der Ankunft von Flüchtlingen.

Quelle: Kay Nietfeld/Archiv

Frankfurt/Main. Doch nur ein Bruchteil bekomme psychologische Hilfe. Denn Flüchtlinge haben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nur einen Anspruch auf Notfallversorgung und Behandlung von Schmerzzuständen. Weil psychische Erkrankungen aber häufig chronisch seien, werde die Behandlung nach der Erfahrung zweier Leiter psychosozialer Zentren in Frankfurt oft abgelehnt.

Eine bundesweite Strategie, um das strukturelle Versorgungsdefizit einzudämmen, gebe es nicht, sagte die Sprecherin der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (Baff), Silvia Schriefers. "Es klafft eine sehr große Lücke in der Betreuung."

dpa

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